Glücklich · Gesund · intuitiv

Jeder möchte glücklich sein, jeder möchte gesund sein, aber dabei vernachlässigt jeder sein intuitives Gefühl. Sein Bauchgefühl. Sehr oft dominiert die Vernunft, man "muss" schließlich so oder so sein, handeln, entbinden, erziehen, leben, arbeiten, ... Man "muss" dies oder jenes.  Manche sind sich dem bewusst, wie stark das eigene Leben von der Außenwelt geprägt ist, andere merken das gar nicht. 

Unter dieser heutigen Lebensweise leiden die Individuen und die Seele. Viele Frauen empfinden sich als "erfüllt" und "glücklich", aber wenn man genauer in sie hinein horcht, ist es gar nicht so, wie die Fassade ihnen vorgaukelt.

Daher frage dich immer

  • Lebst du so, wie du möchtest?

  • Führst du deinen Haushalt so, wie du möchtest oder wie ihn die Gesellschaft erwartet?

  • Verbringst du die Schwangerschaft so, wie du dich gut fühlst oder folgst du der Routine "weil man das so macht"?

  • Entbindest du dort und so, wie du es möchtest oder so, wie es "normal" ist?

  • Sind deine Ängste wirklich deine Ängste oder wurden dir Ängste gemacht?

  • Hinterfragst du Lebensweisen? Hinterfragst du Routine? 

  • Sind deine Gedanken, deine Gedanken oder sind deine Gedanken geprägt von Mainstream, Gesellschaft und Umwelt?

  • Wie selbstbestimmt lebst du wirklich?

  • Erziehst du deine Kinder so wie du es möchtest oder so, "wie man das so macht"?

  • Arbeitest du, weil du es möchtest oder weil es die Gesellschaft erwartet?

  • Bist du zuhause, weil du es möchtest oder weil man dir sonst vorwerfen würde, du würdest dein Kind nur abschieben?

  • Reflektiere einzelne Tage: Wie viel hast du Positives beobachtet, wie viel Gewicht hatten negative Gedanken?

  • Würdest du gerne etwas in deinem Leben verändern? Wenn ja, was hindert dich? 

Es gibt so unendlich viele Fragen. Unsere Gedanken sind meist beeinflusst durch Medien, Umfeld, gesellschaftlicher Erwartung. Daher denken wir gar nicht mehr so, wie es zu uns als individuelle Person passt sondern so, wie es durch TV & Co. geprägt wurde. Dies gilt insbesondere für negative Gedanken. Wir verbringen die Tage in negativen Gedanken und handeln so, "wie man das so macht". Nur selten hinterfragt man etwas und je nachdem in welchen Bereichen man Dinge hinterfragt, wird man gleich in (politische) Schubladen gesteckt. Jeder möchte so akzeptiert werden wie er ist und doch funktioniert unsere Gesellschaft so, dass sie geprägt ist von Erwartungen. Wer "anders" ist, hat es schwer, obwohl dieses "Anders-Sein" nicht schlecht sein muss sondern eben einfach nur "anders"

Glücklich kann somit nur der sein, der so ist und lebt, wie er gerne möchte. Je mehr man sich nach den anderen richtet, desto unglücklich sind wir, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Achte also genau darauf, wer deine Gedanken "steuert". Sind es deine Gedanken? Oder wer spricht in dir, wenn du über jemanden oder etwas urteilst? Wer sich nach den gesellschaftlichen Erwartungen richtet, hat es zwar innerhalb in der Gesellschaft einfach, aber er führt jeden Tag einen Kampf mit sich selbst. Wie lange man diesen Kampf aushalten kann, ist geprägt von Charakter, Umfeld und Vorgeschichte. 

Gesundsein ist eng verbunden mit Gesundheit. Man kann nicht gesund sein, wenn die Seele krank ist und umgekehrt. Neben einer gesunden Seele ist es wichtig, auch eine gesunde Lebensweise zu führen, möglichst nah an der Natur. Die Natur darf zwar mit den heutigen Vorzügen kombiniert werden, aber eben nicht überwiegen. Je mehr wir in die Natur einschreiten, desto mehr schwächen wir unser Immunsystem und fördern Krankheiten. Achte also immer darauf, dass du dich ausreichend bewegst, dass du dich gesund ernährst (sparsam mit Zucker und Weißmehl, viel Rohkost, Fleisch aus artgerechter Haltung oder Verzicht usw.). Desweiteren solltest du darauf achten, welche Zusatzstoffe dein Körper bewusst oder unbewusst aufnehmen muss, sei es die Zusätze in Zahnpasta, Pflanzenschutzmittel, Inhalte von Tampons und Binden, Cremes, Lippenstifte, Shampoos, Kleidung, Verhütungsmittel, Aromen (in Nahrung und im Haus, Auto, ...). Man sagt auch, schmiere dir nichts auf die Haut, was du nicht auch essen würdest, denn die Haut ist unser größtes Organ, die Substanzen darauf gehen in den Blutkreislauf über. Frage dich also genau, was in deinem MakeUp und Lotions drinnen ist. Sei dir bewusst über das, was dein Körper aufnimmt. Die Dosis macht das Gift. Einmal Lippenstift verwenden wird nicht tragisch sein ebenso wie wenn man einmal Sonnencreme benutzt. Aber wenn man den Körper täglich mit Cola, Massentierhaltungsfleisch, Flouridzahnpasta uvm. belastet, dann ist dieser Mix wie ein Cocktail, dessen Auswirkung individuell unterschiedlich stark ausfallen kann und immer einem unnatürlichen Eingriff in die Natur bedeutet.

Intuitiv bedeutet, dass wir wieder weniger die Gesellschaft als Wegweiser nehmen sollten sondern unseren eigenen weg gehen. Vieles ist zur Routine geworden. Jeder geht zum Kindergarten, Schule, Ausbildung, Arbeit. Zur Schwangerschaft macht man jede Untersuchung mit, entbunden wird im Krankenhaus, erzogen wird so, wie es "richtig" ist. Man pflegt sich mit dem, was man so kaufen kann. Kaum einer hinterfragt, was die Lebensweise für Auswirkungen hat, sowohl im Einzelnen als auch im Gesamten. Daher frage dich

  • Wie gut fühlst du dich mit deiner Arbeit, erfüllt sie dich oder quälst du dich eher damit?

  • wie wohl fühlst du dich an deinem Wohnort? 

  • Wie fühlst du dich, wenn du deine Lotion verwendest? Fühlst du dich gut? Wenn ja, warum? Weil du so gelernt hast, dass Lotion gut für den Körper sei oder weil es wirklich gut für dich ist?

  • Wenn dein Kind krank ist, gibst du die Verantwortung gerne ab? Zum Beispiel indem dir dein Arzt sagen soll, wie du damit umgehst? Fragst du dich auch selbst, wie du mit deinem Kind umgehen sollst, was es braucht? Wie viel Gewicht hat in der Phase dein intuitives Handeln?

  • Während der Schwangerschaft: Fragst du dich selbst, wie es dir und deinem Baby geht oder stellst du die Frage lieber anderen? Wie viel Vertrauen hast du in dich, wie stark kannst und möchtest du auf deinen Urinstinkt hören? 

  • Wählst du den Geburtsort so, "wie man das so macht" oder so, wie du es möchtest? Fühlst du dich im Krankenhaus wirklich sicher oder hat hier dein Umfeld dich dazu verleitet, mittels klassischen Sätzen "was wäre wenn ..." dich dazu zu bewegen, im Krankenhaus sicher zu sein? Warum brauchst du diese Sicherheit? Möchtest du die Verantwortung abgeben? Warum fühlst du dich bei "unnormalen" Geburtsorten unwohl? Weil du es wirklich so empfindest oder weil dir die Gesellschaft vermitteln lässt, dass dies "gefährlich" und "verantwortungslos" ist? Wie viel Selbstbestimmung fließt wirklich rein?

  • Wenn dein Kind nicht teilen möchte, wie reagierst du und warum? Würdest du dein Smartphone jemand Fremdes geben? Nein? Warum soll dann dein Kind sein geliebtes Spielzeug teilen? Weil man das so macht? Weil es sich so gehört?

  • Wie viel Wert hat das Gefühl deines Kindes und warum ordnest du dieses unter, indem du gesellschaftliche Erwartungen erfüllen möchtest? 

  • Förderst du dein Kind, weil es wirklich nötig ist oder stehst du unter gesellschaftlichem Druck?

  • Bietest du deinem Kind Gemüse an mit der Erwartung, es wird sowieso nicht angenommen oder bist du neutral? Wie weit wirkt sich deine Erwartung auf das Handeln deines Kindes aus?

  • Warum denkst du, kann ein Arzt besser helfen als ein Homöopath? Wer vermittelt dir diese Einstellung? Du selbst?

  • Warum machst du zur Geburtstagsfeier so einen Aufwand? Weil man das so macht? Weil du besser sein möchtest als andere Eltern? Damit dein Kind dich besonders lieb hat? Oder weil du es vom Inneren her wirklich möchtest?

  • Stillst du solange, wie du es möchtest oder hast du im Hinterkopf, dass du "normal" sein möchtest?

  • Gibst du deinem Baby den Schnuller, "weil man das so macht"? Warum gibst du den Schnuller und warum fühlst du dich gut oder ungut, wenn dein Baby keinen hätte?

  • Wie viel Wert legst du darauf, was die Gesellschaft von dir erwartet?

  • Wie beeinflussen dich äußere Gedanken und in wie weit sind deine Gedanken wirklich deine?

  • Wie oft hörst du auf dein Bauchgefühl? Wann ignorierst du es? Warum ignorierst du es und wärst du interessiert, mehr darauf zu hören? 

  • Was wäre, wenn du weniger auf äußere Stimmen und mehr auf dich vertrauen würdest, zum Beispiel indem du Mainstream und Schwangerenvorsorge meidest? Warum wäre das gut für dich, warum nicht und welche Folgen hätte der Verzicht äußerer Stimmen auf das Gefühl in dir, das Vertrauen in dich? 

  • Wie viel hinterfragst du in deiner Routine? Wie viel läuft seinen gewohnten Gang und was wurde bewusst ausgewählt, hinterfragt?

Versuche mehr auf dich und deine Intuition zu hören. Mache das, was sich richtig anfühlt und höre auf mit dem, womit du dich unglücklich fühlst. Vertraue auf dich, du kannst viel mehr als du denkst. Liebe dich. 

Nehmen wir ein Beispiel aus dem Tagesablauf:

Du stehst morgens auf und gehst ins Bad. Welche Zahnpasta verwendest du? Was ist drinnen, ist das gut für dich? Warum ja, .. oder warum nein? Schminkst du dich? Warum? Für dich selbst oder weil du anderen gefallen möchtest? Oder gar wegen der Erwartung anderer? Was ist drinnen in deinem MakeUp, ist es gut für deinen Körper? Was ziehst du an? Was dir gefällt? Oder etwas, damit du anderen gefällst?

Was frühstückst du, frühstückst du überhaupt? Was ist drinnen in deinem Körper, schadet oder nützt es deinem Körper? Mit welchem Gefühl isst du, genießt du es oder denkst du dabei an dein Gewicht, an die stressigen Termine, Zeitdruck, den nervigen Chef, ... ?

Wie kommst du zur Arbeit? Zu Fuß, Fahrrad, Auto, Bus oder Bahn? Welche Gedanken begleiten dich dabei, sind sie positiv oder negativ? Könntest du den Arbeitsweg positiver gestalten?

Wie fühlst du dich bei der Arbeit, machst du sie gerne? Wenn nein, was hindert dich, etwas anderes zu arbeiten? Du selbst? Dein Umfeld? Wie schnell bist du gereizt und warum? Was kannst du tun, um auch bei Stress oder nervigen Kollegen positiv zu sein? Wie sieht deine Mittagspause aus? Was isst du, ist dein Mittagessen gesund oder schadest du damit deinem Körper? 

Nach der Arbeit: Wien verbringst du deine Freizeit? Machst du das, was dir gut tut oder das, was die Gesellschaft erwartet? Machst du den Haushalt, weil du dich gut fühlst oder weil jemand zu Besuch kommt und es so erwartet? Was kochst du? Das was du möchtest oder das was erwartet wird? Was ist drinnen im Essen, wie gesund ist es? 

Bringst du deine Kinder zu ihren Terminen, weil sie nötig sind oder weil die gesellschaftliche Erwartung ein gewisses Maß an Sport und Förderung erwartet? Wie selbstbestimmt ist deine Freizeit und die deiner Kinder?

Gehst du zum Arzt? Warum brauchst du ihn? Um dich abzusichern? Um die Verantwortung abzugeben? Warum meinst du, kann dein Körper sich nicht selbst helfen? Warum vertraust du dir nicht?

Wie warst du zu deinem Umfeld? Ehrlich und freundlich? Launisch, zickig und ungerecht? Wäre es angemessen, sich zu entschuldigen? Hast du dich verstellt? Warum? Warum bist du nicht du selbst? Warum möchtest du für etwas geschätzt werden, was du nicht bist? 

Abends gehst du duschen. Duschst du, weil du das brauchst oder weil dein Umfeld es erwartet? Welches Duschgel und Shampoo verwendest du? Was ist drinnen und wie gut ist es für deinen Körper?

Wann gehst du schlafen? Wenn du es brauchst oder dann "wann man es so macht"? 

Was gibt es im Fernsehen? Ein gezielt ausgewähltes Programm, welches dich glücklich macht oder das, was der Mainstream oder die Gesellschaft dir vorgibt?