Geburtsbegleitung als Doula

Über mich

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Ich heiße Ines, bin im Jahre 1986 geboren und habe drei Kinder aus 2008, 2012 und 2018. Schon als Kind faszinierten mich Berufe rund um das Schwangersein, Geburt, Wochenbett und der Umgang mit Kinder. Aus meinem Lieblingsbuch suchte ich mir Bilder mit schwangeren Mamas sowie die Geburt heraus und malte sie ab. Als ich mit 14 Jahren zwei Schwestern bekam (geschiedene Eltern bekamen jeweils Nachwuchs mit neuem Partner), konnte ich die Schwangerschaft bewusst miterleben. Als älteste mit 5 Geschwistern warte ich aber noch heute darauf, endlich Tante zu werden :-) Im Teenie Alter machte ich einen BabysitterKurs und begann mit Babysitten mein Taschengeld aufzubessern. Für das Praktikum in der 8. Klasse bewarb ich mich in Krankenhäusern und hatte Kontakt zu höheren Schulstufen, dessen Praktikumsmappen inkl. Geburtsbericht ich lesen durfte. Ein Krankenhaus lud mich zum Vorstellungsgespräch ein, sagte aber dann vor Ort nur, ich wäre ungeeignet, da ich zu jung aussehe. Für mich brach eine Welt zusammen. Wenn es nicht einmal zum Praktikum reicht, wie soll ich dann je darin arbeiten können? Die Zeit drängte und ich brauchte einen Ausbildungsplatz. Als Notlösung nahm ich die Stelle zur Konditorin an und zog dafür auf die Insel Sylt. Dort war ich nach anfänglich schwerer Zeit dennoch sehr glücklich, insgesamt 16 Jahre lang widmete ich mich dem Bereich der Schokolade. Ich bekam während dieser Zeit zwei Kinder, beide in Krankenhaus mit unterschiedlichen Erlebnissen. Mein drittes Kind sollte 2018 zuhause zur Welt kommen und ich bemerkte, wie auch die Schwangerschaften zuvor, dass es an Verständnis mangelt.  Die Familie stand größtenteils nicht hinter mir, meine Vorsorgehebamme

konnte sich damit nicht anfreunden und sprang nach der Geburt zur Wochenbettbetreuung ab, das Frauenarztteam warf mir vieles vor und bei meiner Recherche nach Chancen und Risiken stieß ich auf den Beruf der Doula. Leider gab es in meiner Region keine. Mit einer wunderbaren Hebamme kam mein Baby zuhause zur Welt und meine Hebamme wiederholte mehrfach, ich würde eine gute Hebamme sein können, ob ich das nicht werden möchte. Das blieb mir im Gedächnis in Verbindung mit meinem Kindheitstraum.

Im Jahr 2019 zog ich von der Nordseeküste nach Österreich in einen kleinen Ort nahe der ungarischen Grenze im Südburgenland. Da eine eigene Schokoladenmanufaktur aufgrund finanzieller Engpässe widererwartend nicht umzusetzen ging, musste ich mich neu orientieren. Ich suchte nach Doula Ausbildungen und fand die Homepage dazu. Die Beschreibung passte perfekt zu mir und ich fühlte mich berufen, mich dort anzumelden unabhängig davon, was die Zukunft tatsächlich bringen mag. Seit Mitte März 2020 befinde ich mich nun im Training und blühe auf. Ich habe Unmengen an Bücher verschlungen, Videos geschaut, Kontakte gehabt und Statistiken durchstöbert. Ich bin fest überzeugt, dass die Art und Weise, wie eine Frau behandelt wird, wie sie unterstützt oder gestört wird, Einfluss auf den "Erfolg" einer Geburt hat.

Geburtsbegleitung für dich

Ich möchte Teil davon sein, werdende Frauen wie dich dabei zu unterstützen, Ängste abzubauen, Selbstbewusstsein aufzubauen, dich an deiner Seite zu begleiten und eine 1:1 Betreuung zu ermöglichen. Im Rahmen meines Trainings möchte ich gerne Geburten begleiten und würde mich freuen, wenn ich Teil deiner Geburt sein darf. Melde dich gerne bei mir und wir schauen, wie du dir deine Geburt vorstellst, wie ich dich unterstützen kann, damit deine selbstbestimmte Geburt bestmöglichst betreut ist. Diese Betreuung ist, damit ich Erfahrung sammeln darf, natürlich kostenlos für dich.

Kontakt

Du findest mich auch in meinem YouTube Kanal, über mein facebook Profil, meinen Facebook Kanal und auch via Telegram, wobei ich dort noch nicht so ganz aktiv bin. Via Handy bin ich (noch) eher selten erreichbar (im Falle der Rufbereitschaft ändert sich das natürlich für dich). Falls du diesen Kontakt suchst, erreichst du mich (noch nur) via WhatsApp besser als telefonisch unter 0664 7541 1612 Ich bin in der Region Güssing zuhause.

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Wofür eine Doula und was macht sie ?

Eine Doula ist ähnlich wie eine Hebamme. So zumindest der erste grobe Einblick, damit du weißt, in welche Richtung es geht. Aber doch unterscheiden sich Doula und Hebamme in sehr vielen Dingen, sodass das in-Anspruch-nehmen weder überflüssig ist noch sich beide Berufe irgendwie im Weg stehen, behindern oder als Konkurrenz sehen. 

Eine Hebamme arbeitet insbesondere im medizinischen Bereich. Je nachdem wo die Schwerpunkte liegen mehr oder weniger, aber du weißt sicherlich, dass sie viele Fähigkeiten erlernt hat, um dich zu untersuchen während der Schwangerschaft, um den Geburtsfortschritt medizinisch zu begleiten und im Wochenbett ebenfalls medizinisch mit Rat und Tat zur Seite steht und einzugreifen, wenn es Schwierigkeiten gibt.

Eine Doula hingegen hat keine medizinische Ausbildung. Sie hat zwar auch eine Ausbildung gemacht, allerdings anders als eine Hebamme. Ihr Fokus liegt darauf, dass sie die emotionale Unterstützung für dich als werdende Mama ist. Also Doula ist es meine Aufgabe, dich seelisch zu begleiten. Ähnlich wie bei Hebammen gibt es auch bei Doulas Tätigkeitsschwerpunkte in den Bereichen, wo sie sich fortgebildet hat und du kannst dann entscheiden, welcher Schwerpunkt für dich wichtig ist, damit du die Unterstützung bekommst, die du brauchst.

Das heißt, während eine Hebamme, insbesondere im Krankenhaus, damit beschäftigt ist, mehrere Frauen gleichzeitig zu betreuen, Dokumente zu aktualisieren, CTGs auszuwerten, ggf. mit Ärzten zu kommunizieren, bei Schichtwechsel eine gute Übernahme zu gewährleisten, Interventionen vorzubereiten und umzusetzen usw., so ist eine Doula nur für dich da. Es wird keine andere Frau gleichzeitig betreut und wir Doulas müssen uns auch nicht um medizinischen "Papierkram" kümmern oder anderweitig von dir abwenden. Wir sind wirklich nur für dich da oder lassen dich alleine, wenn dir danach ist. Mit dieser 1:1 Betreuung ist es mein Ziel, deine Ängste zu nehmen, dein Selbstbewusstsein zu fördern und bei offenen Fragen um (weitere) Gespräche mit dem klinischen Personal zu bitten. Der werdende Papa an deiner Seite braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, dich mal alleine zu lassen, weil du durch mich nicht alleine bist. Somit unterstütze ich nicht nur dich sondern auch Papas empfinden Doulas oft als hilfreich, angenehm und entlastend. 

Was sagt die Statistik dazu?

Frauen, die eine kontinuierliche Geburtshilfe erhielten, gebären möglicherweise eher "spontan", d.h. sie gebären vaginal, ohne Venenentzündung, ohne Zange und ohne Kaiserschnitt. Darüber hinaus nehmen Frauen möglicherweise weniger häufig Schmerzmittel ein oder führen einen Kaiserschnitt durch, sind zufriedener und haben kürzere Arbeitszeiten. Die postpartale Depression könnte bei Frauen, die in den Wehen unterstützt wurden, geringer sein, aber wir können uns nicht sicher sein, da die Studien schwer zu vergleichen sind (sie befanden sich in unterschiedlichen Situationen, in denen verschiedene Personen Unterstützung gaben). Bei den Babys von Frauen, die kontinuierliche Unterstützung erhielten, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie einen niedrigen Fünf-Minuten-Apgar-Wert haben (dieser Wert wird verwendet, wenn die Gesundheit und das Wohlbefinden des Babys bei der Geburt und kurz danach beurteilt wird). Wir fanden keinen Unterschied in der Anzahl der in die Sonderbetreuung aufgenommenen Babys, und es wurde kein Unterschied darin festgestellt, ob die Babys im Alter von acht Wochen gestillt wurden. Es wurden keine nachteiligen Auswirkungen der Unterstützung festgestellt. Insgesamt war die Qualität der Evidenz aufgrund von Einschränkungen im Studiendesign und Unterschieden zwischen den Studien nur gering.

Insgesamt wurden 27 Studien eingeschlossen, und 26 Studien mit 15.858 Frauen lieferten brauchbare Ergebnisdaten für die Analyse. Diese Studien wurden in 17 verschiedenen Ländern durchgeführt: 13 Studien wurden in Ländern mit hohem Einkommen durchgeführt, 13 Studien in Ländern mit mittlerem Einkommen und keine Studien in Ländern mit niedrigem Einkommen.

 

  • Frauen, die für eine kontinuierliche Unterstützung vorgesehen waren, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine spontane vaginale Geburt zu erleben

 

  • Sie berichteten seltener über negative Bewertungen oder Gefühle bezüglich ihrer Geburtserfahrung 

 

  • ... und die Anwendung jeglicher intrapartaler Analgesie

 

  • Darüber hinaus war die Geburt kürzer

 

  • Die Wahrscheinlichkeit eines Kaiserschnitts war reduziert

 

  • oder eine instrumentelle Vaginalgeburt zu haben

 

  • oder ein Baby mit einem niedrigen Fünf-Minuten-Apgar-Score 

 

  • In zwei Studien wurde festgestellt, dass weniger Frauen eine depressive Symptomatik entwickelten, wenn sie bei der Geburt unterstützt wurden

Quelle

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