Kleidung für´s Baby

Mit welcher Größe startet man?

2018-12-31 09.18.36.jpg

Ich denke das ist schwer zu sagen, denn man weiß nie, mit wie viel Gewicht das Baby auf die Welt kommt und wie schnell es aus der Kleidergröße raus wächst. Ich denke hier kommt es einmal drauf an, wie groß die Eltern sind und auch, ob man Kleidung kaufen möchte, die nur 2-4 Wochen hält.

Ich selbst habe mit Gr. 56 gestartet, bin selbst 150 groß. Mein erstes Kind wog knapp 3kg bei 50cm, das zweite etwas mehr und 52cm. Beide sind in der Größe versunken. Es war irgendwie total schade, dass auf allen Erinnerungsfotos die Kleidung zu groß war. 

Beim dritten Kind startete ich deshalb mit Gr. 50. Es passte perfekt. Mein Baby war 50cm groß und vom Gewicht zwischen meinen beiden vorigen Töchtern. Allerdings war sie nach 2 Wochen raus gewachsen, sie trug dann Gr. 56. In der 7. Lebenswoche wechselte ich auf Gr. 62, wobei die dann noch leicht zu groß war.

Langarmbody, Kurzarmbody, Wickelbody oder schlicht?

2018-12-31 09.23_edited.jpg

Ich selbst bin ein großer Fan von Wickelbodys. Warum? Weil Babys es in der Regel überhaupt nicht mögen, wenn man die Kleidung über den Kopf zieht. Es ist also für das Baby angenehmer und ich selbst finde es auch praktisch. Nachteil ist, dass durch die vielen Knöpfe das Anziehen etwas länger dauert. Beim Kauf würde ich darauf achten, dass die innere Bodyschicht nicht mit einem Bändchen (man muss dort dann eine Schleife machen) verbunden wird sondern mit Knöpfen. Schleife finde ich unpraktisch und nicht so langlebig. Ein weiterer Vorteil an Wickelbodys: Wenn mal ein Malheur passiert (Windel läuft über), dann muss man normale Bodys und somit den Stuhlgang oder Pipi über den Kopf ziehen. Eine ganz schöne Sauerei. 
Kurzarm oder Langarm? Für mich immer Kurzarm, denn beim Anziehen von Pullis rutscht der Langarmbody gerne mit nach oben und bei den kleinen Armen hat man es schwer, ihn zurück zu holen.

Wickelpullover oder Standard Pulli?

2018-12-31 09.22_edited.jpg

Ich selbst finde Wickelpullover besser. Gerade bei Neugeborenen ist es schöner, wenn man nicht sämtliche Kleidungsstücke über den Kopf ziehen muss, denn das mögen sie in der Regel nicht so gerne. Beim Wickelpulli legt man einfach nur das Baby drauf und knöpft die zwei Schichten zusammen. Ja es dauert etwas länger, aber dennoch mein Favourit. 

Ein weiterer Vorteil: Das Baby spuckt gerne mal und wenn dann der Pulli nass und milchig ist, muss man die Suppe nicht über den Kopf ziehen sondern einfach nur aufknöpfen, Baby raus nehmen, fertig.

Beim Kauf würde ich drauf achten, dass die innere Lage nicht mit Bändchen per Schleife gebunden werden muss sondern geknöpft werden kann. Das geht schneller und hält länger.

Strampler oder Hose mit Socken oder Strumpfhose?

2018-12-31 09.20_edited.jpg

Alles hat irgendwo seine Vor- und Nachteile. Ich persönlich mag Strampler am liebsten. Bei der Verwendung von Pullis ohne Strampler rutscht der Pulli nämlich gerne und leider sehr oft nach oben, wenn man das Baby herum trägt. Ein Strampler hält den Pulli dort, wo er sein soll. Allerdings muss man hier die Größe im Auge haben. Wird der Strampler zu klein, krümmen sich die kleinen Füße nach oben, das ist natürlich nicht sonderlich gesund. Beim Strampler würde ich darauf achten, dass entweder gar keine Knöpfe im Windelbereich verarbeitet sind oder nur wenige. Je mehr Knöpfe, desto mehr kalte Luft dringt hindurch, leider aber ein heutiger Trend. Gut durchdacht zum Wickeln, aber in Sachen Temperatur aus meiner Sicht leider eine ungünstige moderne Verarbeitungsweise.

Eine Strumpfhose sollte ausreichend dick oder dünn sein, damit das Baby weder friert noch schwitzt. Damit der Pulli nicht hoch rutscht, würde ich die Strumpfhose über den Pulli ziehen, auch wenn es nicht so hübsch aussieht.

Eine Hose sieht ganz nett aus, aber gerne fallen die Socken ab und/ oder die Hose rutscht etwas hoch, sodass die nackigen Beinchen frieren.

Fazit aus meiner Sicht: Für den Anfang Strampler mit Pullis, später umsteigen auf Pulli mit Strumpfhose. Am ungeeignetesten sind Hosen mit Socken. Ständig verschwinden auf mysteriöse Weise die Socken und die Füße sind kalt.