Verhütung - Womit und warum? 

Meine Erfahrung und somit Empfehlung an dich

Nach der Schwangerschaft haben die meisten Frauen die "Schnauze voll" von Schwangerschaft und Geburt. Möglichst zügig muss eine Verhütung her, damit nicht so dicht direkt das nächste Baby hinterher folgt.  Wie ihr hier bereits vermuten könnt, bin ich selbst ein großer Fan davon, hormonfrei zu verhüten und möchte genau das auch empfehlen. Viele sagen nun, die Pille sei sicherer, die Spirale einfacher, die Hormone insgesamt sicher und verträglich. Bei manchen mag das tatsächlich zutreffen, aber bei den meisten nicht. Fremde, künstliche Hormone wirken weitaus mehr als einfach nur lokal und ohne Folgen. Sie hat viele Nebenwirkungen, nur klärt ungern ein Arzt darüber auf oder bringt sie damit in Verbindung. Fangen wir mal an bei der sinkenden Libido. Bist du unter Einfluss von Pille & Co. "scharf" auf deinen Partner, pünktlich zum Eisprung? Genauso scharf wie ohne Hormone? Die meisten eher nicht. Die Libido sinkt oder fällt. Weitere Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen. Viele sagen das läge am Stress, an Verspannungen oder am Umfeld. Aber viele merken

Foto: Sasin Pipchai/ Pixabay

auch, dass es ohne fremde Hormone besser geht. Weitere Risiken sind Thrombosegefahr, erhöhtes Krebsrisiko usw. Die Liste der Nebenwirkungen ist lang. Aber nicht nur die Klassiker kommen hier vor. Es geht um weitaus mehr als "nur" Nebenwirkungen. Hier wird bewusst in den Hormonhaushalt eingegriffen. Viele Frauen nehmen Abstand zu Fleisch aufgrund von Gefahr der Hormone, die die Tiere bekamen, nehmen aber selbst jeden Tag Hormone ein. Das ist nicht gesund. Der Körper steht quasi sein Leben lang auf "Schwangerschaft". Entweder "in echt" oder aber künstlich vorgetäuscht. Diese Dauer-Schwangerschaft wirkt sich im gesamten Hormonhaushalt aus. Und wer weiß, wie es unseren Nachkommen gehen wird, wenn über mehrere Generationen hinweg der Körper durchgehend "schwanger" ist. Irgendwann wird er gar nicht mehr fähig sein, eine "echte" Schwangerschaft bilden zu können oder insgesamt seinen Hormonhaushalt führen können, wie es die Natur vorgesehen hat.

Bitte bitte unterschätze es nicht. Erkundie dich genau, was die Hormone machen, welche Hormone wofür sind und was passiert, wenn künstliche dazwischen kommen. Überlege dir genau, ob du deinen Körper mit dieser Chemie belasten möchtest

 

Ich selbst habe auch jahrelang mit der Pille verhütet. Anschließend wurde ich geplant schwanger. Danach entschied ich mich für die Kupferspirale. Dann folgte die nächste geplante Schwangerschaft. Danach nahm ich die Hormonspirale. Die ließ ich mir nach 3 Jahren ziehen und verhütete anschließend mit NFP, Kondomen und Diaphragma. Danach folgte die dritte geplante Schwangerschaft und nun verhüte ich wieder mit NFP und Kondomen. 
Rückblickend kann ich sagen, die Hormonspirale hatte die schlimmsten Nebenwirkungen. Ich litt unter starken Depressionen bis hin zur Selbstverletzung und Suizidgedanken, täglich begleiteten mich Kopfschmerzen. Die Pille hingegen führte auch zu Depressionen, aber nicht so stark wie die Spirale. Die Kupferspirale habe ich seelisch und körperlich gut vertragen. Rückblickend kann ich also sagen, dass die Hormone viel kaputt gemacht haben und kein einziger Arzt oder Therapeut hat es mit der Verhütung in Verbindung gebracht. Auch in meinem Umfeld sehe ich, wie die künstlichen Hormone die Lebensqualität mindern. Manche haben es bereits erkannt und abgesetzt, andere glauben nicht an die Nebenwirkungen und nehmen sie weiter und wieder andere würden gerne wechseln, finden aber Verhütungen ohne Hormone entweder zu aufwändig oder zu unsicher. Dabei muss man sagen, richtig angewendet ist alles sicher. Richtig angewendet! Wer sich nicht an die NFP Regeln hält, handelt genauso fahrlässig wie jemand, der trotz Erbrechen an die Wirkung der Pille glaubt.

Hier links seht ihr eine von vielen Möglichkeiten, seinen Zyklus zu beobachten, in diesem Fall mit dem Programm von MyNfP. Ganz deutlich zu erkennen ist die Kurve. Das ist die morgensd gemessene Temperatur. Vor dem Eisprung ist sie deutlich niedriger als nach dem Eisprung. Kurz vor der Periode fällt die Temperatur wieder. Nach dem Eisprung ist die fruchtbare Zeit vorüber, man kann also uneingeschränkt sich lieb haben ;-) Zur fruchtbaren Zeit kann man auf Sex verzichten oder aber anderweitig verhüten. Empfehlenswert sind aus meiner Sicht die Kondome von MySize. Wer bereits 12 Zyklen beobachtet hat, kann auch die fruchtbare Zeit nach Beginn der Periode, vor dem Eisprung, berechnen. 

Außerdem ist es empfehlenswert, mindestens ein weiteres Merkmal dazu zu nehmen, zum Beispiel Beobachten des Zervixschleims und/ oder Muttermundes. Wer möchte, kann weitere Daten ergänzen wie z.B. die Stimmung. 

Die Anwendung von MyNfP kann also sowohl zur Verhütung angewendet werden als auch umgekehrt für den Kinderwunsch genutzt werden. Aber selbst wenn weder am Einen noch am Anderen Bedarf besteht, so ist es eine tolle Möglichkeit, sich selbst zu beobachten und

kennen zu lernen. Ich selbst finde es u.A. praktisch, anhand der Temperatur zu wissen, ab wann es sinnvoll ist, Slipeinlagen zu tragen, um sich auf die Periode einzustellen. Zudem weiß man ganz genau, ob ein "Unfall" vielleicht doch zur Schwangerschaft führte. Denn erstens gelten 18 Tage Höhenlage als sicheres Zeichen einer Schwangerschaft, zweitens aber kann ein Zyklus aber auch lange andauern ohne dass man hierbei Sorge vor einer Schwangerschaft haben muss. Manchmal verschiebt sich einfach nur der Eisprung.

Update am 4.02.2019 : Warnhinweise bei hormoneller Verhütung

Das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM) zieht nun Konsequenzen – und lässt die Beipackzettel mit einem Warnhinweis versehen, dass die Antibabypille, Hormonspirale oder -pflaster mit Depressionen und erhöhtem Suizidrisiko verbunden sein können.

Richtig so, sage ich, denn es gibt so viele Frauen, die darunter leiden und so gut wie kein Arzt bringt es mit der Verhütung in Verbindung, weder wird vorher aufgeklärt noch hinterher dies anerkannt. Ich spreche leider aus eigener Erfahrung, da ich nicht nur selbst drunter litt sondern durch den Besuch in 3 Kliniken für insgesamt 16 Wochen ich allerlei Frauen kennen lernte.

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