Verkalkte Plazenta, normal oder Grund zur Sorge?

Zum Ende einer Schwangerschaft läuft die Lebenszeit der Plazenta ab. Die Folge ist das Verkalken der Plazenta und somit steigt die Sorge, das Baby könne nicht mehr richtig versorgt werden. Ich möchte hiermit nicht über Einzelfälle reden sondern dir allgemein die Sorgen nehmen. Die Verkalkung ist zum Ende der Schwangerschaft völlig normal. Je reifer das Baby ist, desto mehr verkalkt die Plazenta. Das ist, um es vereinfacht zu sagen, so wie wenn wir im Alter faltig, gebrechlich werden und unsere Bewegungen verlangsamt sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Tod kurz bevor steht sondern es ist einfach Teil des Alterungsprozesses, völlig normal und ohne Grund zur Sorge. So ist es auch mit der Plazenta. Sie ist dafür geschaffen, rund 9 Monate im Bauch zu verbleiben. Zum Ende der Schwangerschaft rückt auch das Ende der Plazenta näher. Dass sie "alt" ist und somit verkalkt, ist völlig normal. Allerdings ist der Körper und die Natur klug genug, um dadurch nicht das Kind zu gefährden.

Eine verkalkte Plazenta ist im Frühstadium, also weit vor dem errechneten Entbindungstermin, u.A. verantwortlich für vorzeitige Wehen.
Was meinst du, warum verursacht eine verkalkte Plazenta so früh Wehen, während man am Ende der Schwangerschaft der Meinung ist, man müsse Wehen einleiten oder einen Kaiserschnitt machen? Meinst du nicht, die Natur ist klug genug, die Wehen genau dann einzuleiten, wenn es nötig ist? Meinst du nicht, der Körper trennt sich ganz alleine vom Kind, wenn er es nicht versorgen kann? Meinst du nicht, die Natur ist interessiert daran, das Leben von Mutter und Kind zu erhalten? Welchen Sinn sollte die Natur haben, wenn sie bei jeder (!) Schwangerschaft zum Ende das Kind aufgrund der verkalkten Plazenta gefährdet, wo doch eigentlich der Sinn des Lebens darin besteht, für die Arterhaltung jedes einzelnen Lebenwesens zu sorgen?

Wusstest du, dass bisher nicht eindeutig nachgewiesen wurde, dass eine verkalkte Plazenta am Ende der Schwangerschaft tatsächlich das Baby gefährdet sondern dass es immer noch nur eine "reine Vorsichtsmaßnahme" ist, die Geburt als Folge des Plazentazustands einzuleiten? 

Risikofaktoren sind

  • Diabetes bzw. Schwangerschaftsdiabetes

  • Autoimmunerkrankung

  • Infektionen innerhalb der Gebärmutter

  • Rauchen

Ich möchte die verkalkte Plazenta nicht verharmlosen, aber auch nicht unnötige Ängste schüren. Daher möchte ich abschließend noch einmal ganz klar erwähnen. dass man immer auch die Umstände mit betrachten muss. Je unnatürlicher eine Schwangerschaft verläuft durch Rauchen, Alkohol, Ernährung, Lebensweise usw., desto schwerer hat es die Natur, so zu handeln, wie es die Natur vorgesehen hat. Wer also zur Risikogruppe gehört, zum Beispiel als Raucher, für den gelten natürlich ganz andere Kriterien als für den, der gesund lebt seelisch, körperlich und sich gesund ernährt. 

Für dich bedeutet es also, beuge durch eine gesunde Lebensweise jeglichen unnatürlichen Verlauf vor und mache dich nicht verrückt durch Abläufe, die völlig natürlich sind. Sei aber trotzdem realistisch und verharmlose nichts, wo es angemessen ist. Eine verkalkte Plazenta weit vor dem errechneten Termin darf somit sehr wohl kritisch betrachtet werden und je nach Ursache bedarf sie einer Änderung der Lebensweise und/ oder medizinischer Behandlung. Je näher der Geburtstermin rückt, auch noch nach dem ET, desto natürlicher ist die verkalkende Plazenta. Vertraue in die Natur, horche tief in dich hinein. Beobachte dein Baby und deine Gefühle und frage dich beispielsweise, wärst du auch verunsichert, wenn man die Diagnose aufgrund fehlenden Ultraschalls nicht entdeckt hätte? Wie fühlst du dich generell, wenn du ohne die Technik die Gesundheit von dir und deinem Baby einschätzen müsstest? Frage dich stets, ob die Diagnose angemessen ist oder ob es einfach nur Routine ist. Hinterfrage jede Diagnose, hinterfrage jede daraus resultierende Empfehlung oder gar Handlung. Je mehr du darüber weißt, desto besser fühlst du dich mit dem Gedanken, etwas anzunehmen oder abzulehnen bzw. so zu akzeptieren, wie es ist. Mache das, was du brauchst und nicht das, was "normal" ist.

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