Vitamin K1 - Vitamingabe direkt nach der Geburt

Direkt nach der Geburt bekommt das Baby oral von dem Arzt oder der Hebamme das VitaminK1 verabreicht. Oft geschieht dies ohne Einverständnis der Eltern oder es wird nur plump begründet "zur Vorbeugung gegen Hirnblutung". Mehr Aufklärung passiert da nicht. Aber dennoch akzeptieren die meisten Eltern diese Vorgehensweise. 

Wusstest du, dass es dieses Vitamin gibt und dass das Vitamin K1 nicht das gleiche ist wie das Vitamin K2?

Wusstest du, dass das Vitamin im Krankenhaus derart hoch dosiert ist, dass die Gabe dieses Vitamins in der Kritik steht?

Wusstest du, dass das VitaminK vom Körper selbst hergestellt werden kann? Da ein Baby-Darm noch nicht durch falsche Ernährung (Mehl, Zucker, ...) belastet ist, liegt meine Vermutung darin, dass ein Baby noch sehr viel besser in der Lage ist, VitaminK zu produzieren als so manche Erwachsene und zwar genau in der Menge, die für das Baby nötig ist.

Wusstest du, dass die Gefahr, dass ein Baby eine Hirnblutung erleidet, bei 1:30.000 liegt, wovon wiederum nur 1/4 tödlich endet? Oder anders herum, weißt du, dass 29.999 Kinder hochdosiertes VitaminK bekommen, obwohl sie nicht zur gefährdeten Gruppe gehören?

Wusstest du, dass diese derart hohe Dosis die Leber stark belastet und es die Theorie gibt, dass genau dieses Vitamin u.A. die häufige Gelbsucht auslösen könnte?

Wusstest du, dass man auf Vitamin K verzichten darf oder alternativ, dass es die Möglichkeit der sog. holländischen Methode gibt, wo man VitaminK1 über längeren Zeitraum niedrig dosiert verabreicht?

Was denkst du, ist eine Hirnblutung nur aus einem VitaminK1 Mangel her verursacht oder gibt es vielleicht andere Ursachen, die man vorweg vorbeugen und/ oder erkennen und/ oder behandeln kann?

Wie hoch ist das Risiko, dass dein Baby darunter leidet, gab es in deiner Familie bereits solchen Fall, hast du einen Mangel oder eine Gerinnungsstörung? Wie wahrscheinlich ist es, dass dieses Risiko übertragen wird und würde allein die VitaminK Gabe dies verhindern? Ist die Dosierung gerechtfertigt? Wenn ja, warum? Oder warum nicht?

Interessant ab min. 23:32

Wusstest du, dass die Plazenta und die Muttermilch die VitaminK-"Übertragung" auf das Baby stark filtert? Meinst du nicht, es könnte vielleicht von der Natur einen Sinn geben, diesen Filter eingerichtet zu haben?

Hast du dich damit befasst, welche Lebensmittel VitaminK1 enthalten, um dies über deine Muttermilch zu übertragen? 

Hast du dich damit beschäftigt, welchen Einfluss die Darmflora auf das VitaminK1 hat und wie du deine verbessern oder aufrecht erhalten kannst sowie wie du bei deinem Baby dafür sorgen kannst, dass die Darmflora gesund bleibt? 

Wusstest du, dass die Entbindung Einfluss darauf hat, wie viel VitaminK1 dein Baby braucht? Was kannst du dafür tun, damit deine Geburt möglichst stressfrei verläuft? Kennst du die Nachteile? Siehe dazu auch die Kategorie "Geburt".

Zusammen gefasst möchte ich hier weder abraten noch zustimmen. Ich möchte lediglich dich darauf aufmerksam machen, dass nicht immer alles so toll ist, was uns die Pharmaindustrie verkauft und anderes herum ist die Natur nicht immer so böse. Gerne werden uns hochdosierte Präparate empfohlen und einseitig betrachtet. Wenn man darauf verzichtet, sei man verantwortungslos und würde das Leben des Kindes gefährden. Allein diese Aussage sollte schon zu bedenken geben. Mutter Natur gefährdet keine Kinder. Es würde keinen Sinn machen, denn die Natur ist am Erhalt jeden einzelnen Lebewesens und dessen Fortpflanzung interessiert. Wir müssen nur zulassen, dass die Natur auch so arbeiten kann, wie es vorgesehen ist. Je mehr wir in die Natur eingreifen (Medikamente, Suchtmittel, Interventionen, Kaiserschnitt, überdosierte Vitamine, Fertignahrung, ...) desto

schwerer machen wir es der Natur. Ich bin der Meinung, man sollte die Medizin nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie nötig ist. Das heißt wenn das Baby nachgewiesen (!) gefährdet ist, einen VitaminK Mangel zu erleiden, dann ist es eine gute Sache. Oder wenn im Rahmen des Kaiserschnitts die Narkose belastend für das Baby ist, sodass auch hier VitaminK sinnvoll ist, sollten wir die Medizin dankend annehmen. Aber "einfach so" ein Baby überdosiert zu behandeln halte ich für falsch. Wie immer gilt, jeder sollte alles hinterfragen und beide Seiten kennen. Das heißt in diesem Fall möchte ich dir nahe legen, befasse dich mit den Vorteilen von VitaminK1, befasse dich mit den Nachteilen und befasse dich mit dem Mittelweg ("holländische Methode"). Befasse dich damit, wie man einen VitaminK Mangel vorbeugen kann und wie hoch die Gefahr ist, dass genau dein Baby zu den 30.000 Babys gehört und ob das VitaminK als einzige Ursache dafür in Frage kommt. Informiere dich auf allen Seiten. Je besser du informiert bist, desto besser kannst du die Entscheidung treffen, die zu dir passt, mit der du dich gut fühlst und die du hinterher nicht bereuen wirst. 

Auch lesenswert: 

Das Vitamin K-Problem 

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